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Sima Gharti
Sima Gharti
SIMA Gharti war 9 als sie Anfang 2008 ins Internat kam. Ihr Weg von einem Bergdorf in der Annapurna-Region ist weit: 6 Stunden Abstieg und eine Tagesreise mit einem Bus. Ihr Vater war in Saudi-Arabien tödlich verunglückt, und die Mutter kann sie und die zwei jüngeren Geschwister nicht ernähren. Sima hätte als Klassenbeste die Schule verlassen und arbeiten müssen. Das blieb ihr erspart. Sie war vom ersten Tag an integriert, ohne Heimweh aber mit dem Ehrgeiz, auch hier eine gute Schülerin zu sein. Das ist sie inzwischen. Ihre kecke Art flößte den anderen Respekt ein. Und auch ihre Unterernährung ist inzwischen erfolgreich bekämpft.
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